Wie viel verdienen Influencer wirklich?
Was verdienen Creator pro Post – nach Followerzahl, Plattform und Nische? Realistische Richtwerte, wie sich Preise berechnen und warum Engagement wichtiger ist als Reichweite.
„Wie viel verdient man eigentlich als Influencer?" – die ehrliche Antwort lautet: sehr unterschiedlich. Zwischen ein paar Euro und fünfstelligen Beträgen pro Post ist alles dabei. Was den Unterschied macht, ist nicht nur die Followerzahl, sondern Engagement, Nische und wie professionell du auftrittst. Was einzelne Plattformen pro View oder Diamond zahlen, kannst du mit unserem Creator-Einnahmen-Rechner direkt durchrechnen.
Richtwerte nach Followerzahl
Als grobe Orientierung für einen gesponserten Instagram-Post haben sich in der Branche folgende Spannen etabliert – sie sind kein Gesetz, sondern ein Anhaltspunkt:
- Nano (1.000–10.000): oft Produkte oder ca. 10–100 € pro Post.
- Micro (10.000–50.000): ca. 100–500 € pro Post.
- Mid-Tier (50.000–250.000): ca. 500–2.500 € pro Post.
- Macro (250.000–1 Mio.): ca. 2.500–10.000 € pro Post.
- Mega (über 1 Mio.): ab 10.000 € aufwärts.
Diese Zahlen sind bewusst weit gefasst. Eine Nano-Creatorin in einer kaufkräftigen Nische (z. B. Finanzen oder B2B-Software) kann mehr verlangen als eine Macro-Creatorin in einer breiten, wenig kommerziellen Nische.
Warum Engagement mehr zählt als Reichweite
Ein Account mit 8.000 Followern und 6 % Engagement ist für viele Marken wertvoller als einer mit 80.000 Followern und 0,5 %. Marken zahlen für Wirkung, nicht für Vanity-Metrics. Deine Engagement-Rate ist deshalb dein stärkstes Preis-Argument.
So berechnest du deinen Preis
Eine einfache Startformel: (Follower ÷ 1.000) × Basispreis, angepasst nach Engagement, Nische, Aufwand und Nutzungsrechten. Ein Reel mit aufwändiger Produktion und exklusiver Nutzung ist deutlich mehr wert als eine simple Story-Erwähnung.
- Format: Reel > Feed-Post > Story.
- Nutzungsrechte: Darf die Marke deinen Content für eigene Ads verwenden? Das kostet extra.
- Exklusivität: Verzichtest du auf Wettbewerber? Aufpreis.
- Nische: Kaufkräftige Themen erlauben höhere Preise.
Warum sich mehrere Einnahmequellen lohnen
Wer nur auf gesponserte Posts setzt, ist von einzelnen Deals abhängig. Die meisten hauptberuflichen Creator kombinieren mehrere Quellen: Brand-Deals, Affiliate, Donations, eigene Produkte. Einen Überblick gibt Als Creator Geld verdienen: 9 Wege.
Zeig deine echte, plattformübergreifende Reichweite mit einem automatischen Media-Kit – die Basis für bessere Deals.
Media-Kit kostenlos erstellen