Rechnung schreiben als Creator: alle Pflichtangaben (2026)
Deine erste Rechnung an eine Brand? Diese Pflichtangaben müssen drauf, so gehst du als Kleinunternehmer vor, und so erstellst du sie in Minuten – der verständliche Leitfaden.
Die erste Brand-Kooperation ist unterschrieben – und dann kommt die Frage: Wie schreibe ich eigentlich eine korrekte Rechnung? Keine Sorge, das ist kein Hexenwerk. Es gibt aber Pflichtangaben, die drauf müssen, sonst darf dein Kooperationspartner die Rechnung nicht anerkennen. Dieser Leitfaden zeigt dir, worauf es ankommt.
Hinweis: allgemeine Orientierung, keine Steuerberatung. Bei Sonderfällen – etwa Auslandskunden oder Reverse-Charge – hilft ein Steuerberater weiter.
Diese Pflichtangaben müssen auf jede Rechnung
- Dein vollständiger Name und deine Anschrift.
- Name und Anschrift des Kunden (der Marke oder Agentur).
- Deine Steuernummer oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer.
- Rechnungsdatum und eine fortlaufende, einmalige Rechnungsnummer.
- Leistungsbeschreibung: Was hast du geliefert (z. B. ein Reel, drei Stories, Nutzungsrechte)?
- Leistungs- bzw. Lieferzeitpunkt.
- Nettobetrag, Umsatzsteuersatz und -betrag – oder der Kleinunternehmer-Hinweis (siehe unten).
- Gesamtbetrag.
Kleinunternehmer: der wichtige Zusatz
Wenn du die Kleinunternehmerregelung nutzt, weist du keine Umsatzsteuer aus. Stattdessen gehört ein Hinweis auf die Rechnung, sinngemäß: Gemäß Kleinunternehmerregelung wird keine Umsatzsteuer berechnet. Ob die Regelung für dich sinnvoll ist und welche Grenzen gelten, erklärt der Guide zur Kleinunternehmerregelung für Creator.
Fortlaufende Rechnungsnummer – warum das wichtig ist
Jede Rechnung braucht eine einmalige, fortlaufende Nummer. Du darfst das System frei wählen (z. B. 2026-001, 2026-002), aber es muss lückenlos und eindeutig sein. Das Finanzamt schaut darauf, dass keine Nummern doppelt vergeben werden oder fehlen.
Bevor du die erste Rechnung stellst
Zwei Dinge sollten vorher geklärt sein: Du brauchst in der Regel eine Gewerbeanmeldung und deine Steuernummer, und du solltest deine Impressumspflicht erfüllen. Erst mit der Steuernummer kannst du korrekte Rechnungen ausstellen.
So erstellst du die Rechnung in Minuten
Du musst dafür kein Textdokument von Hand bauen und riskieren, eine Pflichtangabe zu vergessen. Mit einem Rechnungs-Tool füllst du deine Daten einmal aus, und alle Pflichtfelder sind vorgegeben – inklusive Kleinunternehmer-Hinweis, fortlaufender Nummer und sauberem PDF zum Versenden. Das Lincora-Rechnung-Tool ist genau dafür gemacht.
Rechtssichere Rechnungen mit allen Pflichtangaben – als PDF in Minuten erstellt.
Rechnung-Tool ansehenHäufige Fehler beim Rechnungschreiben
- Rechnungsnummer doppelt oder mit Lücken vergeben.
- Steuernummer oder Kleinunternehmer-Hinweis vergessen.
- Leistung zu vage beschrieben – sei konkret statt nur von einer Social-Media-Kooperation zu sprechen.
- Umsatzsteuer ausgewiesen, obwohl du Kleinunternehmer bist (oder umgekehrt).